Einzelumschulung in Teilzeit

Das Jobcenter Herford fördert unter bestimmten Voraussetzungen Frauen und Männer mit familiären Verpflichtungen bei einer betrieblichen Einzelumschulung in Teilzeit.

Grundsätzlich ist eine Umschulung in Teilzeit in allen betrieblichen Ausbildungen möglich.

Die Dauer einer Umschulung beträgt grundsätzlich 2/3 der regulären Ausbildungs-dauer (bei einer 3jährigen Ausbildung z.B. 2 Jahre).

Die Teilzeitumschulung dauert grundsätzlich nicht länger als eine Umschulung in Vollzeit. Die regelmäßige Arbeitszeit einschließlich des Berufsschulunterrichts muss aber mindestens 30 Wochenstunden betragen.

Der Berufsschulunterricht findet in normalem zeitlichen Umfang, d.h. in Vollzeit, statt.

Die wöchentliche Arbeitszeit kann bis auf 20 Stunden reduziert werden, was jedoch mit einer Verlängerung der Umschulung verbunden ist und im Einzelfall mit der zuständigen Kammer abgesprochen werden muss.

Umschüler/in und Unternehmen sprechen individuell ab, zu welchen Zeiten und an welchen Tagen die betriebliche Ausbildungszeit geleistet wird.

 

Finanzierung

Die Umschülerin/der Umschüler erhält vom Ausbildungsbetrieb eine in der Regel anteilige Ausbildungsvergütung. (Die Ausbildungsvergütung wird auf das Arbeitslosengeld II angerechnet.)

Zusätzlich werden die Kosten für eine notwendige überbetriebliche Unterweisung, Berufsschulgebühren, soweit die Umschülerin/der Umschüler nicht kostenfrei am Berufsschulunterricht teilnehmen kann, sowie Kosten für einen notwendigen Stützunterricht (Umschulungsbegleitende Hilfen) übernommen.

Teilnehmende an einer betrieblichen Einzelumschulung in Teilzeit können zusätz-lich noch Fahrtkosten und Kinderbetreuungskosten erhalten.

 

Wenn Sie Fragen zu einer betrieblichen Einzelumschulung in Teilzeit haben oder weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich an ihre/n Arbeitsvermittler/in bzw. Ihre/n Fallmanger/in oder an

Ursula Obereiner

Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA), Telefon 05221 985-161, jobcenter-herford.bca@jobcenter-ge.de